Referenzen

Der MOBILDEICH überzeugt in der Praxis: In jedem Mobildeich spiegeln sich das Know-how und Erfahrungen zahlreicher Testserien und Praxisaufbauten wieder. Das Produkt und sein Zubehör wurden in ständiger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Feuerwehr und dem THW entwickelt.

5.1

Einsatzbilder

Starke Hochwasserschutz-Partnerschaften

Hochwasserschutz-Summit 2015

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Als einer der führenden Industrie-Versicherungsmakler hatte der BDJ (www.bdj.de) Risikofachleute und Entscheider zum Hochwasserschutz-Summit 2015 nach Herborn eingeladen. In Zusammenarbeit mit der Fa. Condor Sicherheit (www.condor-sicherheit.de) wurde in Vorträgen über Gefahren und Best-practice-Lösungen im Risikomanagement berichtet. Im Anschluss gab es einen eindrucksvollen Live-Aufbau eines Mobildeichs und die Einsatzmöglichkeiten aktueller Drohnentechnik im Krisenmanagement und als Präventionsmaßnahme zu bestaunen.

In strategischer Partnerschaft bietet die Fa. Condor Ihren Kunden bei Bedarf die Vollzeit-Abdeckung gegen Hochwassergefahren an. Aufgrund der technischen Einsatzqualitäten werden dabei die Produkte der Fa. Mobildeich eingesetzt.

Die praktische Vorführung des einfachen und schnellen Auf- und Abbau eines Mobildeichs im Rahmen des BDJ-Summits überzeugte die Experten von Versicherungen, Feuerwehr und auch den ehemaligen Leiter der Hochwasserschutzzentrale Köln, Reinhard Vogt. Zusätzlich wurde die Widerstandsfähigkeit des Deichs gegen Vandalismus oder anschwimmendes Treibgut eindrucksvoll getestet: Ein mit einem Messer erzeugter Schnitt konnte mit einfachsten Mitteln, nämlich einem Holzkeil, binnen Sekunden weitgehend abgedichtet werden.

Überwachungsdrohnen liefern Live-Deichbilder für Einsatzlagebild Vorbereitung, Aufbau und Funktion des Mobildeichs wurden über die mit HD-Karmeras bestückten Aerialtronics-Drohnen des CONDOR-Partners UAV International GmbH (www.uavinternational.de) aus der Vogelperspektive begleitet. Im Überschwemmungs- und Krisenfall werden von den Drohnen Aufnahmen in bester HD-Qualität von den gefährdeten Schutzabschnitten bzw. zur Organisation von Hilfskräften live an lokale und dezentrale Führungseinheiten übertragen. Ausgerüstet mit Thermalkameras sind die Drohnen auch zur Unterstützung von Hilfskräften bei Lawineneinsätzen o.ä. nutzbar. Für Industriekunden und Versicherungen sind zudem Einsatzmöglichkeiten im Bereich der präventiven Gebäudeaufnahme, der technischen Inspektion wie auch der Interventionsunterstützung zielführend. Ergänzt um einen leistungsstarken Lautsprecher sind die Drohnen zudem eine ideale Unterstützung für Veranstaltungen und Noteinsätze. All diese Leistungen werden von CONDOR gemeinsam mit UAV International GmbH angeboten. Pressekontakt: Cornelius Toussaint CONDOR Schutz- und Sicherheitsdienst GmbH, Ruhrtalstraße 81, 45239 Essen Telefon (0201) 841 53-0, E-Mail: info@condor-sicherheit.de


Hochwasserschutz

Mobildeich-Einsätze im Hochwasser 2013

Mehrere tausend Meter Mobildeich waren allein im Juni-Hochwasser 2013 in Deutschland erfolgreich im Einsatz. An einigen Orten bis zu ihrer vollen Stauhöhe, z.B. in der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz bis zu 1,50 m.

Andernorts wurden kurzfristig Deicherhöhungen vorgenommen, bei denen der Mobildeich etwa 1,60 m eingestaut war.

Am Deutschen Eck in Koblenz fanden die Deichmodule der Feuerwehr des Lahn-Dill-Kreises ihren Einsatz.

Weitere Orte waren Wolfenbüttel, Rosenheim und Magdeburg, wo der Mobildeich das Landesfunkhaus des mdr erfolgreich vor der Überschwemmung geschützt hat.


Hochwasserschutz

Mellum: Einsatz im Nationalpark Wattenmeer

Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum Mellum

Ein Ziel, dass man am besten mit einem Landungsboot erreicht: Die Insel Mellum liegt inmitten des Wattenmeeres. Die Firma MOBILDEICH wurde vom NLWKN beauftragt, ein Schutzkonzept für einen Ölunfall auszuarbeiten. Im Ernstfall gilt es, die Vogelschutzinsel vor antreibendem Öl aus der Nordsee oder der Jade zu schützen. Die Schwierigkeit liegt darin, ein wirksames Mittel gegen die Wassermassen des Tidestroms im weichen Wattboden zu errichten.
In einer ganztägigen Übung wurden Fahrzeuge, Personal und Gerätschaften auf die Insel gebracht, um den etwa 70 m breiten Hauptwasserlauf zur See hin abzuschotten.

Neben den Vertretern des NLWKN und der Nationalparkverwaltung gehörten Kräfte des Havariekommandos Cuxhaven, des THW, des Mellumrates und der Polizeidirektion Oldenburg, der Landkreise Friesland und Wesermarsch sowie des Roten Kreuzes und der Firma Buhr zu den Beteiligten und Beobachtern.

Der Mobildeich wurde in zwei Sektionen aufgebaut: links im Bild konventionell (von Hand), rechts mithilfe einer Abrollvorrichtung, die eigens für den Anhänger eines Hägglunds-Kettenfahrzeugs konstruiert wurde. Kontinuierlich wurde das Mobildeich-Modul vom Fahrzeug abgerollt und auf dem Prielgrund abgelegt, während zwei Pumpen mit je 1.500 l/min das Wasser aus den Fluten direkt in den Deichkörper förderten. In etwa 50 Minuten war die Befüllung der unteren Basismodule auf 1,40 m Deichhöhe abgeschlossen. Die obere Schlauchlage wurde hier zu Demonstrationszwecken mit Luft befüllt.

Die Deichhöhe auf der Hauptlänge betrug 2,60 m und die Länge der Deichkette ca. 80 m.


Temporäres Staubecken

Mobilteich für 8.000 m³ Wasser

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Auf den ersten Blick eine typische Industrieanwendung - in kürzester Zeit soll eine große Menge Wasser verfügbar gehalten werden.

Ungewöhnlich ist die Art und Weise dieser mobilen Wasserhaltung: Auf einem Stück Ackerland wurde in drei komprimierten Bauphasen innerhalb kürzester Zeit ein Mobildeich als "mobiler Teich" errichtet. Zuerst wurde auf Kundenwunsch ein Erdwall zur Einfriedung und Sicherung des Areals errichtet.

Anschließend wurde im Beckenbereich ein dreilagiger Drainageboden mit einer 5.000 qm großen Dichtungsplane ausgelegt. Zum leichteren Transporthandling wurde sie vor Ort aus 4 großen Bahnen zusammengeschweißt.

Im letzten Arbeitsschritt wurde der eigentliche Beckenkorpus mit einem 330 m langen Ringdeich aus Mobildeich-Modulen MD 93-3 ausgelegt. Der Randbereich der Dichtungsplane wurde zurückgeschlagen und über den befüllten Mobildeich gelegt.

Der Aufbau des gesamten Beckens konnte in 3 Arbeitstagen realisiert werden.


Ölabwehr/ Hochwasserschutz

Priel in Neßmersiel

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Selbst im Flachland gibt es reißende Ströme: Was auf den Bildern aussieht wie ein gewöhnlicher Fluss, ist ein Priel im Watt, dessen Boden außerordentlich weich und dicht ist. Beim bloßem Passieren der Strecke mit Gummistiefeln ist die Wahrscheinlichkeit, sein Schuhwerk bei sich halten zu können, eher gering.

Ein ideales Terrain, um den Mobildeich vor eine neue Herausforderung zu stellen: Ob ein Aufbau durch den sumpfigen Priel hindurch technisch möglich ist und eine Abdichtung gegen die Wassermassen des Tidestromes gelingen kann, vermochten weder die Beobachter noch das Aufbauteam mit Gewissheit vorher zu sagen.

Auf Einladung des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zu einer Expertentagung in Neßmersiel wurde dieser besondere Ort für den Aufbau eines Mobildeichs gewählt. Die Auswirkungen der Gezeiten und die besondere Bodenbeschaffenheit sind für das Wattenmeer repräsentativ und die Erprobung neuartiger Schutzkonzepte liefert wertvolle Erkenntnisse für die Gefahrenabwehr bei Havarien.

Vor Ort wurde eine 30 m langer Mobildeich mit einem Hägglunds-Kettenfahrzeug bis an den Einsatzort transportiert.

Der Deichkörper wurde zuerst an eine Pumpe angeschlossen, dann begann das Ausrollen des Deiches. Die Mitarbeiter des NLWKN hatten mit dem vorhergehenden Flutwasser drei Speicherbecken errichtet, um ausreichend Wasser für die Befüllung vorzuhalten.

Durch das Gewicht der Wasserfüllung lag der Mobildeich schon beim Ausrollen durch die Senke des Priels stabil. Um die Stufe an der gegenüberliegenden Uferböschung besser erklimmen zu können, wurden die Haspelräder kurzfristig von der Deichrolle entfernt. Der steigende Wasserdruck im Deichkörper half beim Abrollen der Schlauchlage mit - und ließ letztlich das Aufsteigen am anderen Ufer gelingen.

Nach etwa 2 Stunden lag der Deich samt orangefarbener Dichtungsplane sicher und stabil am Grund des Priels. Die Expertenrunde zeigte sich sehr zufrieden mit der Schutzmaßname und stellten einen weiteren Versuchsaufbau an einem dreimal so langen Priel auf der Insel Mellum in Aussicht.

Hochwasserschutz/ Deicherhöhung

Kulturstiftung Dessau-Wörlitz (KSDW)

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Mobildeich-Länge: 1,7 km

Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz erwarb für den Schutz Ihrer historischen Parkanlagen den MOBILDEICH. Im Einvernehmen mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Landesverwaltungsamt fiel die Entscheidung für insgesamt 1,7 km des mobilen Deichverteidigungssystems. Kein anderer Hochwasserschutz genügte den hohen Anforderungen der Expertenkommission an die Sicherheit und Flexibilität.

Auf dem Terrain des UNESCO Weltkulturerbes wird im Hochwasserfall ein Ringdeich um bis zu 1,60 m aufgestockt, der die einmalige Landschaftsarchitektur Leopolds III. Franz Fürst von Anhalt-Dessau und seines Beraters Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff vor den Fluten bewahrt.

Im Bereich der Muldemündung schützt ein Mobildeich mit Höhen von bis zu 2,10 m das dort liegende Gestüt.

Das Gartenreich rund um das Luisium hat nichts von seiner Attraktivität verloren, denn der MOBILDEICH kann auch im stark profilierten Gelände komplett ohne bauliche Vorrichtungen errichtet werden.

Im Besonderen wurde auch auf den Baumbestand Rücksicht genommen. Für die Abdichtung des Systems wurden an mehreren Stellen speziell angepasste Baum-Manschetten gefertigt..

(s. auch Artikel in der "Mitteldeutschen Zeitung" unter "Pressereferenzen")


(Mobildeich-Aufbau auf www.Gartenreich.com)


Hochwasserschutz auf Rädern

Abrollcontainer für die Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis

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Unsere Neuentwicklung: Vollständig mobiler Flutschutz aus dem Abrollcontainer.

In diesem 6,5 m-Container sind 480 mMobildeich mit einer Höhe von 0,6 m enthalten. Alle für den Aufbau benötigten Teile sind als kompakte Einheit wetter- und transportsicher eingelagert und können innerhalb von Minuten an den Einsatzort verbracht werden.

Ein schwenkbarer Auszug erleichtert das manuelle Handling auch großer Modullängen.

Die Fa. MOBILDEICH konfektioniert auf Wunsch unterschiedlichste Containergrößen (20", 40", WELAB, ...) für den Einsatz des MOBILDEICHS mit Ihrem Fahrzeugpark.

(s. auch Artikel in der "Dill-Zeitung" unter "Pressereferenzen")


Sanierungsarbeiten Stauwehr

Stauwehr an der Havel

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Für gefahrloses Arbeiten am Wehr Sachsenhausen wurde innerhalb von vier Stunden ein MOBILDEICH mitten im Wasser der Havel verlegt.

Seine Stauhöhe beträgt ca. 2 m. Auf der Länge von 20 m passt sich der Deich mühelos den Bodengegebenheiten an.

Binnen einer Woche konnten die notwendigen Arbeiten am Stauwehr kostengünstig im Trockenen verrichtet werden.

(s. auch Artikel in der Zeitung "Die Mark Online" unter "Pressereferenzen")


Trockenlegung Wasserbaustelle

Fürstenberg (Havel) bekommt einen Fischkanupass

Fürstenberg Fürstenberg Fürstenberg Fürstenberg Fürstenberg

Der MOBILDEICH wurde im Kombi mit Anhänger an den Einsatzort nach Fürstenberg gebracht (1).

Bild (2) zeigt den Baustellenbereich mitten im städtischen Grün. Im nächsten Bild wird der Mobildeich mit einem Baustellenkran mitten im Fluss abgesetzt. Der Ufer- und Böschungsbereich ist uneben und mit Steinen und Pfählen verbaut. Hier kann der MOBILDEICH seine besonders guten Abdichtungseigenschaften auf unterschiedlichen Untergründen beweisen.

Im Bild rechts unten ist der Deich bereits fertig durchs Wasser verlegt. Danach wurde ein rückseitiges Wehr geöffnet und der Baustellenbereich fiel innerhalb von 15 Minuten trocken. Auf den unteren Bildern ist die aufgestaute Wassertiefe von 1 Meter 40 gut zu erkennen. Es wurde drei Wochen hinter dem Deich gebaut, ohne daß Undichtigkeiten oder Unterspülungen auftraten. Außer täglichen Sichtkontrollen waren am Deich keinerlei Maßnahmen notwendig. Nach der Bauzeit wurde der Baustellenbereich geflutet und der Mobildeich wieder abgebaut.
Flussaufstauung

Chemnitz – Aufstauen der Chemnitz

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Diese Fotos entstanden während eines Ausbildungsprogrammes der Landestalsperrenverwaltung Freiberger Mulde/ Zschopau im September 2006. Die THW-Referenten Dr. Geert Lehmann, Thomas Tjaden und Thomas Schlunck informierten u.a. über innovative Deichverteidigungssysteme.

Als praktische Lerninhalte wurden u.a. Übungsaufbauten des MOBILDEICHS vermittelt. Die etwa 70 Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung konnten sich vom leichten Aufbau und der vollen Überströmbarkeit des Systems auf sehr glattem Wasserbaupflaster überzeugen.


Aufstauen eines Flusses

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

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Der rund 750 Hektar große Fürst-Pückler-Park Bad Muskau zählt zu den bedeutendsten Parkanlagen Europas und wurde 2004 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Um wesentliche Teile dieses Kunstwerkes der Landschaftsarchitektur vor den Zerstörungen durch Hochwasser schützen zu können, wurde der MOBILDEICH vor Ort präsentiert. Der Aufbau erfolgte inmitten der Neiße. Bei geringem Wasserstand konnte der Deich innerhalb kürzester Zeit errichtet werden. Die Mitarbeiter der „Stiftung Fürst-Pückler Park“ waren nicht nur vom schnellen und einfachen Handling des MOBILDEICHS überzeugt, sondern auch von dem praktischen Beweis, dass es eine Lösung für ihr Hochwasserschutzproblem gibt, die sich kompromisslos in das Bild des Landschaftsparks integrieren lässt: Dies ist der Deich, der sich über die meiste Zeit des Jahres unsichtbar macht.


Hochwasserschutz

Kommunaler Hochwasserschutz Eilenburg

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Eilenburg, im April 2006: Hochwasseralarm!
Nach anhaltend hohen Wasserständen drohen weitere Teile des Gebietes an der Mulde und dem Mühlgraben im Wasser zu versinken. Die Feuerwehr Eilenburg wollen sich an einem hochwassergefährdeten Teil des Wohngebietes ein Bild von den Möglichkeiten machen, die der MOBILDEICH bietet. Auf den Bildern (2) und (3) sind die Unwegbarkeiten zu erkennen, unter denen der Deich errichtet werden musste: nachbarschaftliche Zäune wurden überwunden und der Deichverlauf wurde leichterhand an die Kontur des Ufers angepasst.

Auf dem Betriebshof der Feuerwehr wurden anderntags die Vorzüge von größeren Staumodulen und den technischen Highlights des MOBILDEICHS präsentiert.


Hochwasserschutz

Dessau-Rosslau – Hochwasserschutz nahe der Lutherstadt Wittenberg

Dessau-Rosslau (1) Dessau-Rosslau (2) Dessau-Rosslau (3)

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete am 11. April 2006 über diesen Einsatz des Mobildeiches entlang der Rosslauer Südstraße. Die Bundesstraße 187 verläuft entlang der Rossel, die durch das Frühjahrshochwasser 2006 übermäßig viel Wasser führte. Die Rossel ist ein Zustrom der Elbe: Wie beim Hochwasser 2002 drückte die Elbe das Wasser in den Nebenarm und damit in die Stadt, so dass zahlreiche Häuser mit ihren Grundmauern im Wasser standen. Nach Erreichen der Hochwasserwarnstufe 4 musste das Rückstauwasser mit einer kurzfristig georderten Großpumpe über die Straße hinweg abgepumpt werden, der MOBILDEICH sorgte für die Absicherung des Geländes an einer Senke.


Baustellenabsicherung

Butzbach – Hochwasserschutz entlang der A5 Richtung Frankfurt

Butzbach (1) Butzbach (2)
Während Umbauarbeiten an einer Kläranlage nutzte die Stadtverwaltung Butzbach die Qualitäten des MOBILDEICHS um eine Hauptverkehrsachse gegen Überflutung zu sichern. Der temporäre Baustellenschutz wurde im Juni 2007 vor Ort innerhalb einer halben Stunde errichtet und diente für die nächsten drei Monate zuverlässig zur Absicherung vor Wasserschäden.
Hochwasserschutz

Meisdorf im Selketal

Meisdorf (1) Meisdorf (2) Meisdorf (3) Meisdorf (4) Meisdorf (5) Meisdorf (6) Meisdorf (7)

Die Selke im Ostharz hat in der Vergangenheit in größeren zeitlichen Abständen Zerstörungen angerichtet. Die Bürgerinitiative „Rettet das Selketal“ hat sich zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten für die Anwendung flexibler Hochwasserschutzsysteme auszuloten. Zu Präsentationszwecken wurde in Meisdorf ein 20 m langer Mobildeich innerhalb 20 min errichtet und im Flusslauf abgedichtet. Das Modul kann im Kofferraum eines Kombis transportiert werden und liefert sicheren, schnellen und effektiven Hochwasserschutz für eine Stauhöhe bis 45 cm.
[Meisdorf, 23.9.2006]



5.2

MOBILDEICH in der Presse

"Mobile Deiche aus Henstedt-Ulzburg" -
Hamburger Abendblatt

8./9. Juni 2013

Das Prinzip ist einfach, die Idee geradezu genial: [...] Deiche, die im Bedarfsfall sehr schnell aufgebaut und anschließend genauso schnell wieder abgebaut werden können.“

Radio 112 - Interview mit Dr. Wagenhuber

September 2010

Geschäftsführer und Erfinder des Mobildeich-Systems.
Hier können Sie das Interview herunterladen und anhören: -> zum Downloadbereich bei "Radio 112.de"

"Riesenwurst" staut die Havel -
Oranienburger Anzeiger

28. Oktober 2009

Er sieht aus wie eine riesige Wurst oder ein See- Ungeheuer. Doch es handelt sich um einen mobilen Deich, der jetzt das Wasser der Havel in Sachsenhausen staut, damit Reparaturen am Wehr westlich der Havelbrücke beginnen können. [...]“

"Schläuche schlängeln sich im Park" -
Mitteldeutsche Zeitung

17. April 2009

Ein nach DIN vorgegebener Ausbau hätte unvertretbare Eingriffe in denkmalgeschützte Bauwerke, Sichtachsen und Bewuchsstrukturen zur Folge gehabt, begründet die Stiftung ihre Entscheidung für die mobile Verteidigung. Europaweit habe sein Unternehmen für die Kulturstiftung recherchiert, erzählt Niederlassungsleiter Thomas Schlegel von der Ingenieurgesellschaft Professor Macke. Sechs verschiedene Systeme seien verglichen worden.[...]“

"Roßlau testet Wunderdeich"
Bild-Zeitung, Ausgabe Halle

05. April 2006

Roßlau testet Wunder-Deich Kann diese riesige Wurst ganze Dörfer retten? In Roßlau haben zwei Hamburger Erfinder ihren patentierten „Mobildeich“ aufgebaut. Dr. Walter Wagenhuber (43): „Vor vier Jahren hatte ich die Idee dazu. Die verstärkten PVC-Schläuche werden mit Wasser gefüllt.“ Davon ist in Roßlau genug vorhanden[...]“

5.3

Referenz am Leichtweiß-Institut: Wissenschaftlich getestet im Wellenkanal

Die überragenden Einsatzqualitäten des Mobildeichs wurden in zahlreichen Tests und Praxisanwendungen unter Beweis gestellt. Das System und seine Anwendung wurden in ständiger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Feuerwehr und des THW entwickelt und optimiert.

Am unabhängigen Leichtweiß-Institut der Technischen Universität Braunschweig wurde die Belastbarkeit des Systems im Extremfall getestet und im Bericht Nr. 920 bestätigt.

Mobildeich-im-Wellenkanal

Das Foto zeigt den Mobildeich im Wellenkanal des Leichtweiß-Institutes der TU Braunschweig.

Dort wurden die Testschläuche zunächst mit stehenden Wellen belastet, deren Höhe im Tal etwa 50% und im Kamm etwa 85% der Deichhöhe betrugen.

In einer zweiten Versuchsreiche wurden durch eine vorgelagerte Böschung direkt auf den Deich brechende Wellen erzeugt.

Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie: Der Deich war auf dem vorhandenen glatten Betonboden während aller Versuche komplett standsicher. Größere Wellen lassen sich kaum testen, da der Überlauf über den Deich schon erheblich war.

Am Institut wurde der Versuch betreut von Prof. Dr. Oumeraci und Dr. Kortenhaus.

Einsätze des Mobildeichs an Elbe, Neiße, Mulde, Lahn, Dill, Havel, Chemnitz, Stillach, Rossel, Selke sind exemplarisch dokumentiert, sowie ein Auszug unserer Pressereferenzen aus Bild, Abendblatt, Mitteldeutscher Zeitung. Im Wellenkanal beweist der Mobildeich, wie standsicher er ist.